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Grundlagen

 


 

Unsere Arbeit baut auf Grundlagen auf:

Umsetzung von Montessori-Prinzipien im Umgang mit den Kindern und bei der Gestaltung von Unterricht und eine Lernumgebung, die der Individualität eines jeden Kindes Rechnung zu tragen versucht,

Gemeinsamer Unterricht - mit bis zu 28 Schülerinnen und Schülern aller Schulformen einschließlich 4 bis 5 Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf in jeder Lerngruppe -, der differenziertes Lernen und soziales Miteinander verbindet und den Anspruch auf gleiche Rechte für alle einlösen möchte,

Richtlinien und Lehrpläne der Gesamtschule und verschiedener Sonderschulformen, die Inhalte, Methoden und Ziele für differenzierte Lernangebote auf unterschiedlichen Anforderungsebenen umfassen,

Schulorganisatorische Vorgaben, die sich auf die Wochenstunden, die zu unterrichtenden Schulfächer, die Vergabe von Berechtigungen und die Ausbildung der Lehrkräfte beziehen.

Montessori-Pädagogik

Viele der Prinzipien der Montessori-Pädagogik zielen auf das Vorschulalter und die Grundschulzeit. Maria Montessori hat aber auch ein Konzept der Erziehung und Bildung Jugendlicher in ihrem „Erdkinderplan“ dargelegt. Jugendliche sollten im landwirtschaftlichen Bereich Erfahrungen und praktische Kenntnisse sammeln. Produktion und Vermarktungen von landwirtschaftlichen Erzeugnissen und Dienstleistungen in einer angeschlossenen Gastronomie sollten eine umfassende Vorbereitung auf das zukünftige Berufsleben bieten. Leider ist ihr die Realisierung dieser Ideen nicht mehr gelungen.
Wir versuchen in unserer Schule dem Prinzip der freien Wahl durch die Wochenplanarbeit, dem Prinzip der Heterogenität der Lerngruppen durch Klassen mit behinderten und nichtbehinderten Schülern, dem Prinzip der Rolle des Lehrers als Berater und nicht als Bewerter durch schriftliche Leistungsrückmeldungen anstelle von Zeugnisnoten und dem Prinzip der vorbereiteten Umgebung durch die Einrichtung der Klassen und die Einbeziehung unseres Schulbauernhofes Rechnung zu tragen.
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Integration

  • Das Integrationskonzept der Schule sieht vor, dass 4 bis 5 Schüler mit unterschiedlichem Förderbedarf (geistigbehindert, lernbehindert, körperbehindert, sinnesbeeinträchtigt ...) mit ca. 23 nichtbehinderten, aber schulformbezogen ebenso unterschiedlichen Schülern eine Klasse bilden.
  • Die Unterschiedlichkeit der Persönlichkeiten und der Fähigkeiten und Eigenschaften wird als wichtig erachtet, um auch unter den Schülern und Schülerinnen die Wahrnehmung jedes einzelnen als einzigartig und individuell zu ermöglichen.
  • Gute und tragfähige Formen des gemeinsamen Umgangs und der gemeinsamen Arbeit werden eingeübt und gemeinschaftliches Erleben gefördert.
  • Wo immer möglich findet eine Mitarbeit der Förderschüler/innen in und mit der Klasse statt.
  • In der Hälfte der Unterrichtszeit gibt es Doppelbesetzungen der Klasse durch Sonderpädagogen oder Sek I-Lehrer/innen.
  • Daneben gibt es vielfältige Formen der Äußeren Differenzierung = Arbeit in Kleingruppen.

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Gesamtschule

Nur die Gesamtschule mit ihrer angelegten Heterogenität der Lerngruppen bietet die Möglichkeiten zum sozialen Lernen, zur offenen Schullaufbahn, zum Lernen voneinander, zur Ausschöpfung der individuellen Möglichkeiten aller Schüler.
Nicht erst seit den Ergebnissen der Pisa-Studie sehen wir das gemeinsame Lernen unter Berücksichtigung individueller Stärken und Schwächen als die optimalste Möglichkeit, alle Schüler zum bestmöglichen Schulabschluss zu begleiten.
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