Inklusion im Montessori-Kinderhaus

„Alle sind gleich und doch verschieden. Wie schwierig das manchmal zu verstehen ist, dass der Nachbarhalm unter der gleichen Sonne und demselben Wind ganz anders heranwächst, größer oder kleiner ist, sich weniger oder mehr im Winde wiegt!“ (Maria Montessori)

Das gemeinsame Aufwachsen, Leben und Lernen von all diesen unterschiedlichen Persönlichkeiten, die sich gegenseitig fördern und fordern, bereichert das Leben jedes Einzelnen. Im Mittelpunkt steht das Kind und nicht die Schwäche oder die Behinderung. Seit über 30 Jahren ist die Inklusion ein großer Bestandteil unserer Arbeit im Montessori-Kinderhaus und ist Ergebnis unseres Verständnisses der Montessori-Pädagogik.

Wir betreuen alle Kinder mit und ohne Förderbedarf unter Berücksichtigung ihrer Stärken und besonderen Förderbedarfe.

Alle Montessori Materialien und Montessori Prinzipien sind für das individuelle Lernen geschaffen, d.h. sie werden an die jeweilige Entwicklungsstufe eines Kindes angepasst und fördern so den individuellen Lernprozess.

Frühförderung und Therapeuten

Wichtig sind ein enger Austausch und eine enge Zusammenarbeit mit den für das Kind zuständigen Ärzten und Therapeuten. Wir können auf eine langjährige Kooperation mit Logopädiepraxen, den Frühförderstellen und den Erziehungsberatungsstellen zurückgreifen.

Zusätzlich findet in regelmäßigem Abstand ein Therapeutenteam statt, bei dem alle Therapeuten und die Erzieher_innen die Möglichkeit eines intensiven Austauschs nutzen.

Logopädie wird derzeit von einer Praxis aus Stadtlohn übernommen. Ein Alleinstellungsmerkmal dieser Praxis ist die Castillo Morales Therapie die von der Therapeutin eingesetzt wird. Die Therapieeinheiten werden im Montessori-Kinderhaus durchgeführt.