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STRUKTUREN

  • Gruppen
  • Vorbereitete Umgebung
  • Räume
  • Inhalte
  • Zeiten
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    Unser Angebot ist von uns räumlich und inhaltlich und zeitlich strukturiert. Dadurch wollen wir den Kindern eine Umgebung vorbereiten, in der sie alle ihre inneren Kräfte möglichst effizient entfalten können.
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    Gruppen

  • Spielgruppen
  • In den Spielgruppen treffen sich Mütter und Väter mit ihren Kindern bis zu drei Jahren einmal wöchentlich. Die Eltern begleiten die Kinder bei deren Eigenaktivitäten, mischen sich aber nicht in die Arbeit der Kinder ein oder geben ihnen Arbeiten vor.
    Je eigenständiger die Aktivitäten eines Kindes werden, umso mehr können sich die Eltern zurückziehen. Eine Erzieherin begeleitet jeweils eine Gruppe für drei Zeitstunden.

  • Sonnenblumengruppe
  • In der Sonneblumengruppe werden Kinder unter drei Jahren einmal wöchentlich ohne ihre Eltern betreut. Zwei Erzieherinnen betreuen maximal 8 bis 10 Kinder für jeweils drei Zeitstunden.
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    Vorbereitete Umgebung

    Unser Angebot ist von uns räumlich und inhaltlich und zeitlich strukturiert. Dadurch wollen wir den Kindern eine Umgebung vorbereiten, in der sie alle ihre inneren Kräfte möglichst effizient entfalten können.

     

    Räume

    Wir bieten den Kindern auf insgesamt ca. 130 m² Fläche unterschiedlich gestaltete Räume/Ecken für unterschiedliche Arbeiten:

    • Einen langen Spielflur mit Hängematten, einer Bau- und einer Malecke;
    • ein Spielzimmer mit Kletter-Rutsch-Turm, Gruppentisch, Lese-, Koch-, Verkleidungsecke und einer Fläche zur ersten Arbeit mit Montessori-Materialien;
    • eine Küche mit großem Gruppentisch zum Frühstücken für alle;
    • einen Ruheraum für sehr kleine Kinder, der ansonsten auch zur Förderung der taktilen Wahrnehmung genutzt werden kann;
    • zusätzlich einen kleinen Elternraum mit kleiner Bibliothek und entsprechende sanitäre Räumlichkeiten für Kinder und Eltern.

    Alle diese Bereiche sind natürlich nicht durch geschlossene Türen strikt getrennt, sondern gehen ineinander über (Ausnahmen: Sanitärbereich und Elternraum).

    Nicht unerwähnt bleiben darf der große und naturnah gestaltete Außenbereich des Montessori-Kinderhauses, den wir mitbenutzen können. Zum Seitenanfang

     

    Inhalte

    Zu einer vorbereiteten Umgebung gehört es, dass alle Dinge ihren Platz haben. Dort werden sie weggenommen und genau dort werden sie auch wieder hingebracht. Dies entspringt nicht etwa einer Pedanterie, sondern es erleichtert den Kindern das Auffinden der Materialien, das Zurechtfinden in unserem dinglichen Angebot und es spricht ihren Sinn für Ordnung an.
    Alles Material ist für die Kinder sichtbar, gut erreichbar und frei zugänglich. Es wird so präsentiert, dass es einen möglichst hohen Aufforderungscharakter hat. Auf Überflüssiges wird verzichtet.
    Alles Material ist jederzeit vollständig, intakt und schön.

    „Wenn das Kind frei ist in einer Welt von Dingen, unter denen es sich bewegen kann, neigt es dazu, alle für seine Entwicklung notwendigen Anstrengungen selbst durchzuführen.“ (M.Montessori)

    Daneben gilt es, drei grundlegende Wünsche von Kindern durch uns Erwachsene zu respektieren und zu erfüllen:

    • „Ich kann und will es alleine tun.“
    • „Habe Geduld, meine Wege zu begreifen.“
    • „Zeige mir, wie es geht.“

    So haben wir uns Vorgaben auferlegt, die innerhalb der Montessori-Spielstube für alle Erwachsenen (also auch für die Eltern) gelten sollen.

    • Wir wollen intensiv und konzentriert spielende Kinder nicht stören.
    • Wir schalten uns nicht in das Spiel eines Kindes ein, außer es fordert uns direkt dazu auf.
    • Wir sprechen leise und freundlich sowohl mit den Kindern und auch als Erwachsene/r untereinander. Wir führen keine störenden und ablenkenden Unterhaltungen.
    • Wir wollen die Initiative, auf ein Spiel, einen Gegenstand oder ein Material zuzugehen, dem Kind überlassen.
    • Wir wollen mit Geduld und Zurückhaltung der Begegnung und der Arbeit der Kinder zuschauen. Wir greifen in Begegnungen oder Auseinandersetzungen nicht sofort ein, sondern wir beobachten die Situation zuerst. Wir wollen als Erwachsene aus der Beobachtung heraus helfend auf ein Kind zugehen.
    • Wir wollen die Integration der (behinderten) Kinder nicht durch ein Zuviel an Aufmerksamkeit verhindern.

    „Wie muss das Haus sein, das wir für unsere Kinder bauen?
    Es muss in uns selbst sein. Unser Benehmen. Unser Wissen. Unser Wunsch, ihr Wachsen zu verstehen. Das Haus, in dem unsere Kinder leben und dem sie vertrauen, sind wir!“
    (M. Montessori)
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    Zeiten

    Die Spielgruppen beginnen montags, dienstags und freitags um 8.30 Uhr und enden um 11.30 Uhr. Am Montagnachmittag findet die Gruppe von 15.30 Uhr bis 17.45 Uhr statt.
    Die Sonneblumengruppe beginnt mittwochs um 8.30 Uhr und endet um 11.30 Uhr. Alle Kinder müssen bis spätestens 9.00 Uhr gebracht werden und die Abholzeit sollte nicht vor 11.30 Uhr liegen.
    Der Vormittag ist zeitlich so organisiert, dass zuerst einmal alle Kinder – gleichgültig wie (un)pünktlich sie erscheinen- die Gelegenheit erhalten, sich in ein Spiel mit anderen oder in eine Einzelarbeit einzufinden.
    Daran schließt sich das gemeinsame Frühstück an. Daraus wechseln die Kinder wieder in Spiel und Arbeit, sobald sie mit dem Frühstück fertig sind. Dann ist auch Raum und Zeit für eventuelle Darbietungen und Einführungen von Montessori-Materialien durch die Mitarbeiterinnen.
    Den Abschluss bildet wieder ein gemeinschaftliches Erlebnis bei Kreisspielen, beim Singen und Tanzen.
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